{"id":798,"date":"2024-07-04T19:29:26","date_gmt":"2024-07-04T17:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/?page_id=798"},"modified":"2024-08-13T16:39:20","modified_gmt":"2024-08-13T14:39:20","slug":"798-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/?page_id=798","title":{"rendered":"\ufeff"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover alignfull is-light\" style=\"border-style:none;border-width:0px;margin-top:0;padding-top:2vw;padding-right:10vw;padding-bottom:2vw;padding-left:10vw;aspect-ratio:auto;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim\" style=\"background-color:#f6fff3\"><\/span><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-1\" id=\"ecosystem\" style=\"font-size:10px\"><a href=\"https:\/\/interrelblog.wordpress.com\/2023\/06\/23\/buddhismus-in-der-schweiz-zu-besuch-imtraditionsubergreifenden-zentrum-fur-buddhismus-in-bern\/\">23. JUNI 2023<\/a><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"color:#1b1b1b;font-size:6vw;font-style:normal;font-weight:700;letter-spacing:0px;line-height:1.1;text-decoration:none;text-transform:none\"><strong>Das erste koschere Restaurant in Bern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><em><em>Koscher essen in Bern \u2013 sollte doch eigentlich kein Problem sein. Seit dem Mittelalter gibt es j\u00fcdische Menschen in Bern und die J\u00fcdische Gemeinde Bern (kurz: JGB)<\/em>\u00a0<em>wurde bereits 1848 gegr\u00fcndet. Ihre Synagoge im Monbijou Quartier wurde 1906 eingeweiht. Trotz dieser langen Pr\u00e4senz der j\u00fcdischen Gemeinschaft gab es in Bern anfangs des 21. Jahrhundert kein koscheres Restaurant. Wie schwer muss die Umsetzung der Kaschrut sein und was hat man im ayurvedischen Restaurant Vanakam ver\u00e4ndert, damit es das erste Kaschrut Zertifikat in Bern erhalten hat?<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-custom-farbe-1-color has-alpha-channel-opacity has-custom-farbe-1-background-color has-background is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-base-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-3 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:600\">Lia Egger (sie\/ihr) &#8211; Bachelor Religionswissenschaften, Bern<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4 wp-block-paragraph\" style=\"margin-right:0;margin-left:0;font-style:normal;font-weight:300\">Essen ist in vielen Religionen und Kulturen eine zentrale Praxis. Es gibt Vorschriften, was gegessen werden darf und was nicht. Auch die Art der Zubereitung ist in einigen Religionen ganz spezifisch vorgegeben. In der J\u00fcdischen Tradition bezeichnet man diese religi\u00f6sen Speisegesetze als koscher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-5 wp-block-paragraph\" style=\"margin-right:0;margin-left:0;font-style:normal;font-weight:300\">Die Anzahl der j\u00fcdischen Personen, welche die Koscher-Vorschriften beachten, ist in den letzten hundert Jahren stark zur\u00fcck gegangen. Im 19. Jahrhundert hielten sich fast alle j\u00fcdischen Haushalte an die Vorschriften, wobei 100 Jahre sp\u00e4ter die koscheren Speiseregeln nur noch den orthodoxen Minderheiten zugeschrieben wurde. Die Bandbreite, wie j\u00fcdische Familien mit der Kaschrut \u00a0umgehen, ist gross. Oft finden Familien einen Zwischenweg f\u00fcr sich: Zuhause wird koscher gegessen und ausserhalb der eigenen R\u00e4umen werden auch nicht-koschere Speisen konsumiert. Vegetarische Men\u00fcs werden oft nur als kleine Verst\u00f6sse gegen die Kaschrut angesehen. Auch die Angeh\u00f6rigen der JGB konnten sich lange nur in den eigenen vier W\u00e4nden koscher ern\u00e4hren, denn das erste koschere Restaurant in Bern im Haus der Religionen \u2013 Dialog der Kulturen (kurz: Haus der Religionen) wurde erst im Jahr 2018 als koscher zertifiziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6 wp-block-paragraph\" style=\"margin-right:0;margin-left:0;font-style:normal;font-weight:300\">F\u00fcr die j\u00fcdische Gemeinschaft ist die koschere Ern\u00e4hrung wichtig, dadurch k\u00f6nnen sie sich ihrem Glauben hinwenden und sich auch von Anderem abgrenzen. Umso spannender ist deshalb die Umsetzung der Kaschrut im ayurvedischen Restaurant Vanakam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-7 wp-block-paragraph\"><strong>Haus der Religionen \u2013 Dialog der Kulturen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Das Restaurant Vanakam befindet sich im Herzen des Haus der Religionen am Europaplatz in Bern. In den anliegenden R\u00e4umen um das Restaurant befinden sich die Gebetsr\u00e4ume von f\u00fcnf der acht Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Alevitentum, Islam, Christentum), welche im Haus der Religionen vertreten sind. Alle kommen im Restaurant zusammen, um sich auszutauschen und es bietet die M\u00f6glichkeit in Dialog zu treten. Die JGB hat im Haus selber keinen Raum, trotzdem beteiligen sie sich engagiert am interreligi\u00f6sen Dialog, der im Haus der Religionen stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/d155aeb5-4592-4adb-8566-dc859c574b14-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-809\" srcset=\"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/d155aeb5-4592-4adb-8566-dc859c574b14-768x1024.jpg 768w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/d155aeb5-4592-4adb-8566-dc859c574b14-225x300.jpg 225w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/d155aeb5-4592-4adb-8566-dc859c574b14-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/d155aeb5-4592-4adb-8566-dc859c574b14.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;font-style:normal;font-weight:300\"><em>Abbildung 1: R<em>estaurant Vanakam (Bild: Lia Egger)<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-10 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Es war der Rabbiner Michael Kohn der JGB der auf den Hindu-Priester Sasikumar Tharmalingam zuging und dem es zu verdanken ist, dass es in Bern endlich einen Ort gibt, an dem die Kaschrut Bestimmungen umgesetzt werden. Das ayurvedische Restaurant nahm alle notwendigen Vorkehrungen vor, damit auch die j\u00fcdische Speisetradition in Bern einen Platz bekam.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-11\"><strong><strong><strong>Vanakam \u2013 das ayurvedische Restaurant<\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-12 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Sasikumar Tharmalingam ist der hinduistische Priester im Haus der Religionen. Er ist mit 14 Jahren in die Schweiz gefl\u00fcchtet und musste zuerst einmal mit dem Kulturschock zurechtkommen. \u201eZu dieser Zeit war man in der Gesellschaft noch nicht so offen und hatte nur wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Neues, wie zum Beispiel die ayurvedische Kochtradition\u201c, erkl\u00e4rte er in einem Interview mit Chitra-Lekhar Sarkar, einer schweizerischen und indischen Journalistin. Heute sei das anders. Mit dem Kochen ist er schon fr\u00fch in Verbindung gekommen. Viel hat er von seiner Mutter gelernt und sp\u00e4ter auf seinen Reisen durch S\u00fcdindien. Zur\u00fcck in Bern, hat er eng mit einem tamilischen Naturarzt zusammengearbeitet, um die ayurvedische Kochkunst zu vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-13 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Ayurveda ist eine vedische Kochkunst, welche auf die Gesundheit ausgerichtet ist und viele medizinische Ans\u00e4tze mit einbezieht. Bestimmte Gew\u00fcrze und Kr\u00e4uter werden dank ihren Heilwirkungen verwendet. Es wird auf leicht verdauliche Speisen gesetzt und auch auf eine frische Zubereitung. F\u00fcr den Hindu-Priester liegt die Kunst des Kochens darin, den Menschen im Gleichgewicht zu halten und es kann helfen die innere Ruhe zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-14 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Im Vanakam wird grossen Wert auf vegetarische Ern\u00e4hrung gelegt, denn in der hinduistischen Religion soll man keine Lebewesen f\u00fcr Ern\u00e4hrungszwecke t\u00f6ten. F\u00fcr den Priester w\u00e4re das eine S\u00fcnde. Das wird aber nicht \u00fcberall gleich ausgelebt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-15\"><strong><strong><strong>Vanakam \u2013 das ayurvedisch, koschere Restaurant<\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-16 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Michael Kohn der Rabbiner der j\u00fcdischen Gemeinde Bern entscheidet, ob ein Restaurant als koscher zertifiziert werden kann oder nicht. Er kann eine Kaschrut Zertifikat ausstellen, um der Gemeinde die Sicherheit zugeben, sich koscher ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen. Damit dieses Zertifikat von Michael Kohn ausgestellt wird, m\u00fcssen bestimmte Aspekte beachtet werden: Fleisch und Milchspeisen m\u00fcssen in der K\u00fcche getrennt voneinander verarbeitet werden und die verwendeten Lebensmittel m\u00fcssen koscher sein, sowie auch die kochende Person. Das sind nur wenige Aspekte, welche wichtig sein k\u00f6nnen. Denn die Gewichtung, welche den verschiedenen Aspekten zugeteilt wird, ist vom Rabbiner abh\u00e4ngig. F\u00fcr den Rabbiner der JGB geht es bei der Einhaltung der Kaschrut in erster Linie darum, sich st\u00e4ndig zu dem j\u00fcdischen Glauben zu bekennen und nicht auf die Versuchung einzugehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"805\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2023_04-kashrut-zertifikat-805x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-807\" srcset=\"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2023_04-kashrut-zertifikat-805x1024.png 805w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2023_04-kashrut-zertifikat-236x300.png 236w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2023_04-kashrut-zertifikat-768x977.png 768w, https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2023_04-kashrut-zertifikat.png 1192w\" sizes=\"auto, (max-width: 805px) 100vw, 805px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-17 wp-block-paragraph\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;font-style:normal;font-weight:300\"><em>Abbildung 2: Kaschrut Zertifikat<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-18 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Im Interview mit Chitra-Lekha Sarkar erz\u00e4hlen Sasikuamr Tharmalingam und Michael Kohn, wie das ayurvedisch koschere Restaurant seine Anf\u00e4nge nahm. Bei einem Besuch im Haus der Religionen sprach der Rabbiner den Hindu-Priester direkt an: \u201eDas Essen riecht hier immer so gut, leider k\u00f6nnen wir es nicht essen.\u201c Damit war f\u00fcr den Hindu-Priester klar, das Restaurant muss sich ver\u00e4ndern. Der Hindu-Prieser f\u00fchrt sein Restaurant nach dem Motto:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-base-color has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size wp-elements-19 wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#e4ffdf;font-style:normal;font-weight:300\"><em>\u201eWir sind hier im Haus der Religionen, die K\u00fcche ist f\u00fcr alle Welt gedacht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-20 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Zusammen haben sie die Rezepte angeschaut und Rabbiner Kohn hat den Kochprozess genau beobachtet. Sie haben sich zusammengesetzt und besprochen, was alles ver\u00e4ndert werden muss, damit Michael Kohn das Kaschrut Zertifikat ausstellen kann. F\u00fcr Sasikuamr Tharmalingam war klar, was ge\u00e4ndert werden kann, wird ge\u00e4ndert und sie nahmen die Vorkehrungen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-21 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Das Trennen von Fleischprodukten und Milchprodukten war f\u00fcr das Restaurant keine Herausforderung, da es bereits vegetarisch kochte. Ein Punkt der Umgesetzt wurde, sind die verwendeten Lebensmittel, denn diese m\u00fcssen alle koscher sein. So hat man zum Bespiel die bisher verwendete Kokosmilch durch eine koschere Kokosmilch ersetzt. Auch war es wichtig, dass eine j\u00fcdische Person an dem Kochprozess teilnehmen kann. Dazu geh\u00f6rt das entfachen des Feuer, sprich den Herd einschalten, den Reiskocher an den Strom anschliessen und das Essen in den T\u00f6pfen umr\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-22 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Deshalb kommt nun jeden Tag, ausser am Shabbat, eine Person aus der JGB in das Haus der Religion, damit das Essen nach Abmachung zubereitet werden kann. Die j\u00fcdische Gemeinschaft bekam endlich eine M\u00f6glichkeit nach ihren Kaschrut Bestimmungen auch ausserhalb ihren vier W\u00e4nden zu essen und sich \u00f6ffentlich zu ihrer Religion zu bekennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-23 wp-block-paragraph\"><strong>Kommunikation und Bereitschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-24 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Die Umsetzung der Kaschrut Bestimmungen im ayurvedischen Restaurant, scheint nicht kompliziert gewesen zu sein. Durch Kommunikation und auf einander zugehen, hat man es geschafft zwei Kochtraditionen und gleichzeitig zwei Religionen im Vanakam Restaurant zu vereinen. Im Herzen des Haus der Religionen wurde neben der M\u00f6glichkeit ayurvedisch zu essen und mit verschiedenen Religionen in Dialog zu treten, auch f\u00fcr die j\u00fcdischen Gemeinschaft ein Ort geschaffen, an dem sie ihren Glaube ausleben k\u00f6nnen und es ihnen erm\u00f6glicht wird aktiv an dem Programm im Haus der Religionen \u2013 Dialog der Kulturen teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-25 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><em><strong>Zur Vertiefung<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-26 wp-block-paragraph\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;font-style:normal;font-weight:300;text-decoration:underline\"> <a href=\"https:\/\/haus-der-religionen.ch\/angebote\/restaurant-vanakam\/\">Restaurant Vanakam im Haus der Religionen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-27 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300;text-decoration:underline\"><a href=\"https:\/\/www.digezz.ch\/koscher-in-bern\/\">Koscher in Bern<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-28 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><em><strong>Literatur\u00a0<\/strong><br>Hohler, Mona 2015: Kaschrut. Die j\u00fcdischen Speisevorschriften im Wandel der Zeit. M\u00fcnchen\/Ravensburg: GRIN Verlag.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-29 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><em>Guy, Stephen 2014: Das Essen und die Religion. Dargestellt am Beispiel des Judentums. Hamburg: Diplomica Verlag<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-30 wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><em><strong>Bildquelle Abbildung 2: <\/strong><\/em>https:\/\/haus-der-religionen.ch\/wp21\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/2023_04-Kashrut-Zertifikat.pdf<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-798","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\ufeff - interrel|blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/interrelblog.unibe.ch\/?page_id=798\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\ufeff - 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